Sonntag, 12. Juli 2015

Das geschriebene Wort

So, nun möchte ich erst mal das allgemeine Thema ansprechen, bevor ich hin und wieder Beiträge zum Schreiben verfasse.
Schreiben tue ich schon, seit ich überhaupt schreiben kann - das heißt seit neun Jahren. Anfangs habe ich immer leere Blätter genommen, sie in der Mitte zusammengefaltet und getackert - das war nun mein Buch, das beschrieben werden musste. Hauptsächlich habe ich Vampirgeschichten geschrieben, in denen der Antagonist immer Hieronymus hieß. Das waren dann so 18 handgeschriebene Seiten, und den Rest habe ich mit Rästeln zum Buch gefüllt.
Dann, als ich ins Gymnasium gekommen bin, habe ich mich größeren Projekten genähert. Ich war und bin immer noch eine totale Fanatikerin (allerdings heute nicht mehr so stark, ich weiß nur viel darüber) der griechischen Mythologie. Dementsprechend wollte ich auch ein Refert (maximale Zeit waren 30 Minuten) darüber halten, aber ich habe nicht einfach ein Thema rausgepickt, sondern ein Buch zur kompletten griechischen Mythologie gelesen und zusammengefasst (Bild unten), und daraus wurden dann 20 handgeschriebene doppelseitige (!) Blockseiten, und ein Buchstabe hat ein halbes Zentimeter großes Kästchen ausgefüllt.
Jaaaa... bei 45 Minuten hat meine damalige Lehrerin mich dann gebremst, und ich war gerade erst bei den Halbgöttern angelangt!
Helden, Götter und Giganten im Verlag Lingen erschienen, 416 Seiten
Also habe ich beschlossen, ein eigenes Buch zum Thema Griechische Mythologie zu schreiben - im Fantasy-Genre! Das sind letzten Endes 69 OpenOffice Seiten geworden, bis ich erkannt habe, dass es eine Fanfiction von Percy Jackson ist und ich es niemals öffentlich machen kann.
Nun gut, eineinhalbstes Projekt: Ich habe die Namen, den Ort und alles andere, was man mit Pery Jackson vergleichen kann, abgeändert. Ich war trotzdem noch nicht zufrieden. Ich wollte etwas komplett neues kreieren.

Zweites Projekt: Ich habe die Griechische Mythologie beibehalten, und eine Geschichte über ein Mädchen geschrieben, das bei den Dryaden aufgewachsen ist. Die Geschichte spielt im 23. Jahrhundert und die Pole sind geschmolzen. Daran habe ich lange geschrieben, aber nicht schnell. Bei nicht einmal 20 Seiten habe ich aufgehört, weil ich selbst jetzt noch Anlehnungen an Percy Jackson gefunden habe.

Drittes Projekt: Ich hatte eine zündende Idee, allerdings hatte die überhaupt nichts mit griechischer Mythologie zu tun. Macht nix, hab ich mir gesagt und trotzdem den Anfang geschrieben. Im Moment liegt das Projekt auf Eis, aber irgendwann, wenn ich mit meiner geplanten Trilogie fertig bin, werde ich es wieder aufnehmen. 

Viertes Projekt: Nur noch ganz schwach lässt sich die griechische Mythologie zeigen. Ich habe das Buch seit zwei Jahren am Laufen. Es soll eine Trilogie werden, schon komplett durchgeplant und das erste Buch habe ich schon geschrieben. Gerade wird es allerdings überarbeitet, was ich aber in den Sommerferien beenden will. Dann kommt es in die Wie-soll-ich-mein-Buch-veröffentlichen-Phase.

So, das war etwas über meine Schreibvergangenheit. Ich finde, das hatte der Blog zum Einstieg nötig! Wie siehts bei euch aus? Schreibt ihr auch Bücher, und wenn ja, in welchem Genre? Oder lest ihr lieber?
Lasst es mich wissen! 
Eileen

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