Sonntag, 17. Januar 2016

WriYoBo - 17 Tage seit Silvester

Wow, ich schaffe es tatsächlich, den zweiten Beitrag zu verfassen. *auf die Schulter klopf*

  • Schreibtage: 11/366
  • höchtes Tageswortziel: 1095 Wörter (17.1.2016)
  • Montaswortziel gesamt: 10.197/10.000 Wörter
  • Monatsziel prozentual: 101,97%
  • spontan neu erfundene Charaktere: 0
  • getötete Charaktere: 1
  • Spontanänderung innerhalb der Geschichte: 0
  • Verzweiflungsanfälle: 2 (einer pro Tag in den letzten zwei Tagen)
  • Plot-Änderungen: 0
  • Plot-Bunnys: 1
  • Projekte, an denen ich geschrieben habe: 1 (eine Wettbewerbsgeschichte)
  1. Meine zweite Woche beim WriYoBo: Mehrere Nullen ziehen sich durch meine Schreibtabelle. Sechs um genau zu sein. Ich war nicht so motiviert oder in Schreiblaune wie am Anfang, aber das habe ich heute ausgebügelt :)
  2. Mein Highlight diese Woche: Das war heute! Ich habe meine zweite KG für dieses Jahr vollendet. Sie muss zwar noch überarbeitet werden, weil es sich wirklich um eine Rohrohrohrohfassung handelt, aber wenigstens habe ich eine :) Ende Februar ist schon der Abgabetermin.
  3. Was lief gut oder schlecht? Gefühlt lief vieles schlecht. Ich habe viel zu wenig geschafft. Ursprünglich wollte ich Vokabeln lernen, da ich am Donnerstag eine Schulaufgabe in Französisch schreibe und mal nicht zwei Tag davor anfange wollte, auch wenn das bis jetzt noch nichts geschadet hat, aber ... naja. Lesen wollte ich auch mehr, vor allem wollte ich mein Referatsbuch schnell durchbringen. Ich bin noch nicht einmal bei der Hälfte. Mit den ganzen Schreibaussetzern diese Woche habe ich das Gefühl, nichts erreicht zu haben. Wenn man das Gefühl jedoch weglässt, habe ich mein Monatsziel inner. 
Man sieht also, schriftstellerisch läuft es bei mir durchschnittlich gut, den ganzen Rest habe ich etwas vernachlässigt. Aber was soll man schon machen, wenn Schreiben einfach mehr Spaß macht als langweiliges Alltagszeug? ;) Naja, so schlimm ist es auch nicht; die Woche war zufriedenstellend.

Montag, 11. Januar 2016

Silber - Das dritte Buch der Träume [Rezension]

Autorin: Kerstin Gier
Verlag: Fischer FJB
Preis: 19,99€
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
ISBN: 978-3841421685

--> Silber - Das dritte Buch der Träume ;
       der letzte Band einer Trilogie

Inhalt:

Es ist März, in London steht der Frühling vor der Tür – und Liv Silber vor drei Problemen. Erstens: Sie hat Henry angelogen. Zweitens: Die Sache mit den Träumen wird immer gefährlicher. Arthur hat Geheimnisse der Traumwelt ergründet, durch die er unfassbares Unheil anrichten kann. Er muss unbedingt aufgehalten werden. Drittens: Livs Mutter Ann und Graysons Vater Ernest wollen im Juni heiraten. Und das böse Bocker, die Großmutter von Grayson, hat für die Hochzeit ihres Sohnes große Pläne, allerdings ganz andere als die Braut.
Liv hat wirklich alle Hände voll zu tun, um die drohenden Katastrophen abzuwenden …

Cover:

Außen wie von Innen (also ohne den silbernen Umschlag) ist es wunderschön. Ich mag dieses allerdings von der gesamten Reihe am liebsten. 

Meine Meinung:

Hach, wo soll ich nur anfangen? Ich lieeebe dieses Buch; ganz besonders Henry Harper, Livs Freund. Auch ihre Schwester Mia ist mir ans Herz gewachsen, ebenso wie ihr Stiefbruder Grayson und sogar Florence ...
Kerstin Gier ist einfach eine wundervolle Autorin; ich liebe jedes ihrer Bücher und habe bisher auch jedes genossen. (Umso besser, dass sie nächste Woche am 15.1. zur Schreibnacht erscheint ...;))
Der Verlauf der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, der Spannungsbogen so aufrecht wie eh un je - was man vor allem daran merkt, dass ich die ersten 400 Seiten innerhalb eines Nachmittages durchhatte, eigentlich deprimierend. Rückblickend hätte ich mir das Buch lieber aufgespart, denn es ist der letzte Teil!! Ich komme immer noch nicht damit klar, zu sehr habe ich mich in die Geschichte verliebt. Es werden zwar alle Geheimnisse gelüftet - bis auf eines. Was wohl das ausschlagsgebende in der kompletten Reihe ist.
Die Lösungen fand ich alle logisch und nachvollziehbar, und ich liebe es, dass Mia das mit Secrecy gelöst hat. Mia ist eine ganz wundervolle kleine Schwester, die sich wohl jeder wünscht.
Alle Szenen mit Henry waren grandios und witzig - vor allem die Träume. *räusper* In dem Traum eines gewissen Nachbarns fand ich Henrys Auftauchen besonders amüsant ...
Ich wünschte, es würde noch achtzigtausend Bände mehr von der Silberreihe geben, die alle gleichsam spannend und geheimnisvoll sind, aber das ist höchstwarscheinlich zu viel verlangt ;)

Meine Bewertung:

5 STERNE!! War doch eigentlich klar, oder? Einen Sternabzug hätte es darauf gegeben, dass das der letzte Band war, aber das ist nicht wirklich ein ernst zu nehmendes Kriterium ...
Also:

Die ersten 10 Tagen des WriYoBo´s

Leider kann ich nicht mit Sicherheit versprechen, dass diese Zusammenfassungen regelmäßig kommen. Aber wenn es sich anbietet, werde ich einen Post dazu schreiben, Träumerehrenwort!

Gut, fangen wir an. Inspieren lassen habe ich mich übrigens von der Schreibnacht.

  • Schreibtage: 7/366
  • höchtes Tageswortziel: 1487 Wörter (5.1.2016)
  • Montaswortziel gesamt: 7530/10.000 Wörter
  • Monatsziel prozentual: 75,3%
  • spontan neu erfundene Charaktere: 0
  • getötete Charaktere: 0 (noch muhahaha)
  • Spontanänderung innerhalb der Geschichte: 1
  • Verzweiflungsanfälle: 1
  • Plot-Änderungen: 1
  • Plot-Bunnys: 2
  • Projekte, an denen ich geschrieben habe: 5 (Desiderium, drei Wettbewerbsgeschichten und ein Roman)
  1. Mein erster Eindruck des WriYoBos: Obwohl ich jetzt, während der Schulzeit, weniger zum Schreiben komme, schreibe ich durchschnittlich doch mehr als normalerweise und habe mich auch öfter gezwungen (sogar mit anschließendem Erfolg!)
  2. Mein bisheriges Highlight des WriYoBos: Vor ein paar Tagen hat Jen verkündet, dass alle Teilnehmer zusammen schon mehr als eine Million Wörter geschrieben haben!! Und das Jahr hat noch nicht einmal richtig begonnen ...
  3. Meine bisher gesammelten Erfahrungen: Wie durch ein Zauber habe ich es in den letzten Tagen geschafft, siebentausend einhalb Wörter zu schreiben, drei Bücher zu lesen und dann auch noch die Schule zu besuchen (und mich nebenbei um mein empfindliches Sozialleben zu kümmern). Ich hoffe, das hält das Jahr über an :)

Montag, 4. Januar 2016

26. Schreibnacht am 28.11.15

So ... Das kommt vielleicht etwas spät, aber vorher bin ich einfach nicht dazu gekommen. Wenn ich Lust habt zu erfahren, wie die letzte Schreibnacht so bei mir verlaufen ist, bleibt dran ;)

Vorbereitung ganz zuerst: Die Schreibnacht habe ich zusammen mit einer Freundin verbracht, weshalb wir uns am Nachmittag ordentlich mit Süßkram versorgt haben.


Wie ihr sehen könnt, war es abwechslungsreich: Chips, Weihnachtszeug, Kaugummi (mein Lebensretter während dem Schreiben) und Gummibärchen.

Dann kam das sehr schöne Interview mit Farina de Waard. Wer es lesen möchte, ist herzlich dazu eingeladen: Link



Nach dem Interview, haben wir uns, um warm zu laufen, leckeren Früchtetee gemacht.


Da wir uns am Anfang noch nicht so gut konzentrieren konnten, haben wir beschlossen, wir bräuchten gesunde Nährstoffen und haben versucht, einen Granatapfel zu essen.





Ja, versucht. Es lief ziemlich erfolglos. Vielleicht war es auch eine schlechte Idee, das erste Mal so was nächst Laptop und Computer zu essen.

Schließlich hatte ich kuru vor 23 Uhr eine schöne Summe an Wörtern. Ungefähr 1500 habe ich in der Stunde trotz Konzentrationslücken geschrieben.




Um halb eins hatte ich wieder ziemlich viele (wie sich am Nachmittag dann herausgestellt hat, hat meine Logik mich leider schon früh verlassen, weshalb ich viel überarbeiten musste).


Also, wie ihr seht: Schreibnächste sind sehr effektiv. Die nächste ist am 15.1.16, mit Kerstin Gier als Special-Gast ~ (Die Autorin der Edelstein-und Silbertrilogie)
Also, wenn ihr gerne schreibt: Das Forum freut sich immer über Zuwachs! :)

Abwesenheit

Im Dezember ist nur ein einziger Post herausgekommen. Damit war ich selbst unzufrieden. Ab jetzt werde ich versuchen, regelmäßiger zu posten, kann es jedoch nicht versprechen, da ich nebenher viel schreibe, lese und für die Schule lerne. Und dann auch noch Freizeit habe.
Also, entschuldigt das nur rege Voranschreiten von Wortregen, ich versuche, mich zu bessern. Danke für das Verständnis :)

WriYoBo

WriYoBo heißt ausgeschrieben Write Your Book und wurde auf der Schreibnacht ins Leben gerufen.
Es handelt sich um einen einjährigen Schreibmarathon, so ähnlich wie der NaNoWriMo.
Wie bei Harry Potter gibt es vier Häuser, hier Gilden: Die abenteuerlustigen Buchhelden, die fleißigen Schreibmaschinen, die tapferen Wortkrieger und die fantastischen Weltenweber.
Mitglieder der jeweilgen Gilde haben ungefähr die gleiche Wortzahl, die sie 2016 mindenstens schreiben wollen. Bei mir sind es 120.000 Wörter. Mit Schreibtouren, Wordwars und gegenseitigem Ausstausch gelingt es ziemlich leicht, die täglichen 333 Wörter zu schreiben, oder sogar noch mehr, damit es im Monat 10.000 werden. Am Ende jedes Monats gibt es nochmal einen extra Schreibtag.
Ich liebe diese Idee und freue mich auf das kommende Jahr, in dem ich sehr viele Projekte verwirklichen und an ein paar Schreibwettbewerben teilnehmen will. :)

Montag, 14. Dezember 2015

Schattentraum - Hinter der Finsternis [Rezension]

Autorin: Mona Kasten
Quelle: Amazon
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Preis: TB: 10,99€ E-Book: 2,99€
Taschenbuch: 410 Seiten
ISBN: 978-1502841513

--> Schattentraum - Hinter der Finsternis

Inhalt:

„Als ich zum ersten Mal in deine Augen sah, wusste ich es“, murmelte er und zog mich dichter an sich heran, sodass sein Mund oberhalb meines Ohrs verharrte. „Du warst meine Hoffnung.“
Nach dem Tod ihrer Mutter wünscht sich Emma nichts sehnlicher, als der Finsternis zu entfliehen, die sie seitdem heimsucht. Womit sie dabei nicht rechnet, ist Gabriel, der plötzlich in ihr Leben tritt. Mit seinem arroganten Charme nimmt er ihre Gedanken völlig für sich ein. Doch die Dunkelheit lässt Emma nicht los. Alpträume, in denen ihr Schattenwesen erscheinen, machen ihr das Leben schwer. Und auch Gabriel ist nicht der, der er vorgibt zu sein – jede seiner Berührungen könnte sie in den Abgrund ziehen. Bald weiß Emma nicht mehr: Was ist Traum und was Wirklichkeit?

Covergestaltung:

An dem Cover habe ich nichts auszusetzen - es ist schön, und außer, dass man sich fragt, warum das Mädchen im Wald auf Moss liegt, passt es zu Geschichte.

Meine Meinung: 

Erst jetzt, nach fast einem Jahr, habe ich die Zeit und Lust gefunden, Schattentraum zu kaufen. Mona ist auch zugleich eine Youtuberin, auf diese Weise habe das mit ihrem Buch mitbekommen - hatte jedoch nie den Drang, es wirklich zu lesen, denn es standen noch so viele andere Bücher auf der Liste.
Dann ist der zweite Band erschienen, und ich dachte mir: Hm, okay, vielleicht sollte ich es mir demnächst doch bestellen. Nachdem sie dann in einem Video einen Verlagsvertrag unterschrieben hat, war ich überzeugt: Ich kaufe mir diese zwei Bücher und unterstütze sie ein bisschen, denn Selfpublishing ist furchtbar aufwendig und kostenreich. Weil ich aus Prinzip nur die wenigsten Bücher als E-Books kaufe, habe ich mir Schattentraum 1&2 als Taschenbuch bestellt. Gleich nach zwei Tagen sind sie angekommen und innerhalb ungefähr einer Woche, oder etwas mehr, habe ich den ersten Band durchgelesen.
An manchen Stellen sind mir ein paar Fehler aufgefallen. Genauer gesagt drei: Ein Wort zu viel, ein Buchstabe zu viel und einmal ein unsinniger Satz. Ein Dialog ist mir auch ins Auge gestochen, den so niemand sagen würde, aber sonst habe ich nichts auszusetzen. Die Geschichte ist gut und dass Gabriel ein paar Mal gälisch spricht - solche Sprachwechsel in Büchern finde ich immer sehr interessant, weil ich sofort wissen will, was das heißt und ins Internet stürze, um die Übersetzung herauszufinden.
Denn die Autorin hat Gabriel nie erklären lassen, was er gesagt hat - und aus irgendeinem Grund habe ich bis jetzt nicht nachgeschaut, was a ghrá heißt.
Bei Gabriel ist mir zu wenig Tiefe - ich weiß, dass er eine melodische Stimme hat und grüne Augen, die ihren Ton ändern - mehr auf den ersten Gedanken aber nicht.
Beim zweiten Band ist meine Erwartung etwas größer, weil sie sich da ein professionelles Lektorat hat leisten können - und ich hoffe, man merkt einen deutlichen Unterschied.
Obwohl das jetzt danach klingt, dass ich eigentlich an allem was auszusetzen habe, gibt es sehr wohl Sachen, die mir gefallen haben: Zu Anfang die Erwähnung von Narnia und Harry Potter, die Großmutter finde ich gut geschrieben und auch die Bibliothekarin Eleanor, die Emma in die Welt der Fae einführt. Auch das Beschreiben der Träume mit Belial hat mir gut gefallen. Mona ist eine super symphatische Person und ich liebe ihre Ideen. :)

Meine Bewertung:

Ich wanke zwischen drei und vier Sternen, aber da ich keine halben Sterne vergebe, entscheide ich mich für vier. Sie hat den Debutroman-Bonus.